Geschäftsreisen schrumpfen über 80 Prozent

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Eine aktuelle Geschäftsreiseanalyse zeigt, die Ausgaben deutscher Unternehmen und öffentlicher Institutionen für Geschäftsreisen reduzierten sich im Pandemiejahr 2020 im Vergleich zu 2019 um 81,7 Prozent und erreichten mit 10,1 Milliarden Euro den niedrigsten Stand seit Beginn der Datenerhebung vor 19 Jahren, berichtet ibusiness.de. Der Mehrwert von Geschäftsreisen werde künftig noch stärker auf dem Prüfstand stehen. Im Jahr 2020 stürzte die Zahl der Geschäftsreisen nach dem Rekordwert des Jahres 2019 (195,4 Millionen) auf 32,7 Millionen – gleichbedeutend mit einem Minus von 83,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Etwa vier Fünftel der Umsätze, die Geschäftsreisende sonst vor allem im Gastgewerbe und Transportwesen generieren, brachen im Jahr 2020 weg. Besonders betroffen waren die deutschen Dienstleistenden, da das Gros der Geschäftsreisen schon immer im Inland stattgefunden hat. Das geht aus der VDR-Geschäftsreiseanalyse hervor, die das Reiseverhalten deutscher Unternehmen und Organisationen des öffentlichen Sektors im Jahr 2020 untersucht hat.