Google kauft Daten von Mastercard-Kunden

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Wie jetzt bekannt wurde, kauft Google Daten von Mastercard-Inhabern. Über diese Zusammenarbeit zwischen dem Suchmaschinen- und dem Kreditkartenunternehmen, der vier Jahre Verhandlungszeit vorangegangen waren, berichtet onlinemarketing.de. Danach werden die eingekauften Daten anonym mit den Profilen der eigenen User abgeglichen, um herauszufinden, ob Online-Anzeigen erfolgreich zum Kauf geführt haben. Clickt der User eine Werbeanzeige an, kauft das Produkt aber nicht, wird das neue Programm aktiv. In der kommenden Zeit wird beobachtet, ob der Kunde das angeschaute Produkt im stationären Einzelhandel erwirbt. Wenn dies der Fall ist, können Werbetreibende diesen Kauf als Erfolg für ihren Online-Werbeauftritt verbuchen. Da Googles Werbekunden am Offline-Kaufverhalten interessiert sind, übermittelt das Unternehmen Mastercard-Transaktionsdaten nun an diese. So kann Google einen neuen Service bieten. Marketingonline.de weist darauf hin, dass Mastercard-Kunden über die neue vertragliche Vereinbarung nicht informiert wurden. Das Tracking sei ohne Kenntnis der Kartenbesitzer ausgerollt worden. Das Tracking beziehe sich bislang nur auf Nutzer in den USA und es könne deaktiviert werden. Ob dieses Tracking in Europa möglich wird, bleibe offen.