Großverlage verzichten auf Mindestumsatzregeln

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Die sieben Großverlage und der Grosso-Verband verzichten auf einen wesentlichen Baustein ihrer im März 2018 abgeschlossenen 5-Jahres-Handelsvereinbarung. Und zwar auf die sogenannte Mindestumsatz- oder Malusregelung, die Nutzen und Kosten unterschiedlicher Titelkategorien gerechter auf die Verlage verteilen sollte. Kleine Verlage fühlten sich dadurch benachteiligt, schalteten das Bundeskartellamt ein. Die Konsequenz: Das Bündnis der sieben Großverlage und der Grosso-Verband lassen die Regelung zum Jahresende auslaufen, teilen beide Parteien mit. Sie reagieren damit „auf die Bedenken des Bundeskartellamts und wollen diese Teilregelung der Branchenvereinbarung durch eine neue, einvernehmliche Regelung ersetzen“, heißt es. Das Kartellamt werde das Verfahren daher nicht fortführen.