Influencer Marketing wird erwachsen

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Die Hotelbranche muss lernen, mit einem neuen Kundentypus umzugehen, der zwar den besten Service erhalten, jedoch nicht dafür aufkommen will: Die Rede ist von Influencern. OnlineMarketing.de berichtet über einen Artikel in The Atlantic, der beschreibt, dass erste Luxushotels nicht mehr bereit sind, den teils absurden Anfragen zu entsprechen. Die bisherige Praxis beschreibt OnlineMarketing: „Unternehmen und Marken reißen sich darum, mit den reichweitenstarken Social Media-Sternchen zu arbeiten und versorgen sie für ein paar Posts mit teuren Produkten, kostenlosen Aufenthalten in Hotels oder zahlen hohe Beträge.“ Dass ein solches Gebaren auf kurz oder lang zu einer Überstrapazierung führt, sei abzusehen gewesen. Zumal das Influencer Marketing inzwischen jede Menge Trittbrettfahrer habe: Möchtegern-Influencer. Die Natur des Influencer Marketings sei es, erläutert OnlineMarketing.de, neue Zielgruppen auf authentische Art und Weise zu erschließen, was bisher häufig gut funktioniert habe. Damit diese Form des Marketings erhalten bleibe, hätten einige Hotels inzwischen damit begonnen, interessierten Influencern Bewerbungsformulare auszuhändigen, mit denen sie ihre Authentizität belegen könnten. Anderen Hotels bleibe nur ein gutes Händchen für die richtigen Influencer zu haben und die Anfragen kritisch zu lesen. So böten seriöse Influencer etwa noch zusätzliche Services an, wie Beratung zu den Social Media Accounts oder gäben direkt in der Anfrage ihren Hintergrund sowie Profil-Statistiken an. Das Influencer Marketing war lange Zeit ein nahezu regelfreier Raum, doch die Zeiten dürften sich dem Ende nähern und die Disziplin wird erwachsen, resümiert OnlineMarketing.de.