Ist Upday ein Zukunftsmodell?

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2020 erzielte Upday, die Nachrichten-App von Axel Springer und Samsung, ein Werbeerlös-Plus von 50 Prozent – und das im Jahr der Corona-Krise, die auch vielen Digitalvermarktern zu schaffen machte und macht, berichtet Horizont.net.  Auch im neuen Jahr will man deutlich zweistellig wachsen, mit dem Kuratieren und Aggregieren der Inhalte anderer und mit Algorithmen.  Die Upday-Vermarktungschefs  erklären, man habe das richtige Produkt zur richtigen Zeit und auch für die Zukunft, im Nutzer- wie im Werbemarkt. Die Coronakrise habe den Shift der Werbegelder weg vom linearen TV und von Print hinein in digitale und mobile Kanäle „um ein Vielfaches beschleunigt“, sagt Upday-Finanzchef Mathias Sanchez, der das Programmatic Advertising verantwortet, das rund 70 Prozent der Werbeerlöse einspielt. 20 Prozent fließen aus dem Direktgeschäft mit Werbekunden und ihren Agenturen; hier geht es vor allem um Markenkooperationen. Die übrigen 10 Prozent steuern programmatische Deals bei, die die Tech-Vorteile der Automatisierung mit vertraglicher Reichweiten- und Preissicherheit verbinden. Hier sieht Sanchez in den kommenden Jahren das größte Umsatzpotenzial, zulasten reiner Programmatic- und Direct-Deals, schreibt Horizont.net weiter.