Jüngere schauen weniger fern

 In News

2018 wurde insbesondere bei den 14- bis 49-Jährigen so wenig ferngesehen wie seit langem nicht mehr, schreibt meedia.de. Nur bei den über 50-Jährigen werde so viel geschaut wie (fast) nie zuvor. Zwar sei der gesamte Fernsehkonsum in Deutschland seit zehn Jahren weitgehend stabil geblieben. Dafür sorge allerdings allein das ältere Publikum: Sie sahen 2018 mit 315 Minuten im Durchschnitt fünf Stunden und 15 Minuten pro Tag fern. Seit vielen Jahren steige die Sehbeteiligung hier an, schreibt das Branchenportal weiter. Seit Anfang der 2000er-Jahre um inzwischen mehr als eine Stunde. Die 14- bis 49-Jährigen dagegen sahen 2018 noch 153 Minuten fern. Das ist der geringste Wert seit mehr als 20 Jahren. Allein seit 2011 ging der TV-Konsum in dieser Altersgruppe von Jahr zu Jahr um insgesamt fast 40 Minuten zurück. Bei den 14- bis 29-Jährigen wurde mit 94 Minuten TV-Konsum pro Tag der geringste Wert gemessen, seit Sehbeteiligungs-Daten für einzelne Altersgruppen veröffentlicht werden, also seit rund 25 Jahren. Noch 2010 und 2011 sahen die 14- bis 29-Jährigen 142 bzw. 141 Minuten fern, inzwischen sind es fast 50 Minuten weniger. Grund für die Krise des traditionellen Fernsehens sind die Angebote von Netflix, Amazon & Co, resümiert Meedia.de.