Kino: Die Branche kämpft sich zurück

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Seit Juli kämpft sich die Kino-Branche nach der erzwungenen Pause erfolgreich zurück: Die Besucherzahlen sind fast wieder auf dem Niveau von 2019, die Werbeumsätze ziehen stark an und die größten Blockbuster des Jahres kommen erst noch, so die Bestandsaufnahme von Horizont.net. Seit Ende September läuft James Bond in den Kinos – lange von Kinobetreibern und -vermarktern herbeigesehnt. Ein Problem stellen weiterhin die geltenden Restriktionen bezüglich der Besucherzahl dar. Die Werbeumsätze sind kontinuierlich gestiegen – bis auf 4,38 Millionen Euro zwischen KW 31 und 35. Das Level von 2019 ist aber noch nicht erreicht. Martin Moszkowicz, Vorstandsvorsitzender der Constantin Film, prognostiziert: „Wir gehen davon aus, dass der Kinomarkt in diesem Jahr in etwa bei 70 Prozent des Vorkrisenniveaus liegen wird und 2022 wieder ungefähr auf dem Stand von 2019.“ Weischer kündigte an, noch in diesem Jahr programmatische Kampagnen zu ermöglichen, interaktive Spiele in den Sälen anzubieten und Kontakte auf den Tag genau nach den Vorgaben der Kunden zu planen, berichtet Horizont.net.