Kritik an GXL-Messung

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Deutliche Kritik übt Guido Modenbach, Geschäftsführer der Seven-One Media und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) am GXL-Panel, das die GfK mit Unterstützung von Google für die Messung von Bewegtbild entwickelt hat. Es suggeriere, dass damit eine Lücke in der Messung von Onlinevideo- und TV-Nutzung geschlossen werde. Horizont berichtete über seine Einschätzung und führt weitere Kritiker an: Martin Krapf, Chef der Gattungsinitiative Screenforce, übe ebenfalls Kritik an der GfK. „Das GXL-Panel deckt sehr viel weniger Haushalte ab und basiert auf einer Erhebungsmethode, die bei weitem nicht so elaboriert ist wie die klassischen AGF-Reichweiten”, erklärt er gegenüber Horizont. Auch Andreas Kösling, Geschäftsführer von El Cartel Media, heißt es weiter, ärgere sich, dass US-Riesen wie Google und Facebook sich mit hohem Aufwand bei GXL engagieren, aber nicht in gleichem Maße bei der AGF.
>>Kommentar: das ‘alte’ Medium TV spricht gerne von Bewegtbild, aber nur solange es nicht seine Position gefährdet. Dann wird schnell von ungleichen Mitteln / Messmethoden und mangelnder Vergleichbarkeit gesprochen.

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