Denkanstöße

 In Denkanstöße und Chancen zur Medianutzung unter Corona, News
Was wir aktuell wissen Die Situation zeigt sich Mitte April folgendermaßen: Die einschränkenden Maßnahmen werden allgemein akzeptiert und eingehalten. Es gibt einen großen Wunsch nach Rückkehr in gewohnte Lebensabläufe. Andererseits erzeugt die Situation in weiten Kreisen der Bevölkerung einen Wunsch nach rigider Fortführung der eingeführten Maßnahmen. Was wissen wir in Bezug auf die Nutzung von Medien? Nach anfänglicher Ignoranz erzeugten die neuen Nachrichten über Covid-19 einen sehr hohen Bedarf nach einordnenden und aktuellen Informationen. Diese werden insgesamt vor allem im linearen TV und auf regionaler Ebene in den Online-Angeboten der Tageszeitungen und dem Hörfunk gesucht. Es folgte Mitte März ein Lockdown des öffentlichen Lebens mit für Vielen weitreichenden Veränderungen z.B. in Bezug auf die Arbeitssituation und die Organisation familiärer Abläufe, oft verbunden mit ungewohnten Leerlaufphasen unter Anspannung. Hier wurden und werden aktuell Unterhaltungsmedien wie TV, aber auch tröstende und selbstbelohnende Angebote wie sie Publikumszeitschriften, Musik-Streamingdienste und Bücher bieten, wichtiger. Nun werden bereits stärker die Auswirkungen der Pandemie diskutiert. Mehr als 50% der Menschen in Deutschland haben Angst vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes. Weite Teile der Wirtschaft sind z.T. schwer geschädigt. Ein Schub im gesellschaftlichen Wertewandel wird von manchen erwartet, andere gehen von neuen Verteilungskämpfen und sich polarisierenden Milieus aus. Nicht wenige erwarten andererseits eine schrittweise Erholung hin zu gewohnten Lebensweisen. Nun wurden erste Lockerungen in Bezug auf die Alltagseinschränkungen getroffen. Aktuelle Informationen werden damit wichtiger, es kann also eine verstärkte Nutzung von Ratgeber-Inhalten erwartet werden. Das bedeutet, dass in nächster Zeit sowohl die gesellschaftlichen Entwicklungen wie auch vor allem die spezifische Entwicklung von Zielgruppen „auf Sichtweite“ genau beobachtet werden sollte. Was bislang erforscht wurde Das in den vergangenen Wochen rasch Dominanz erlangende Thema Corona-Virus/Covid-19 hat eine Vielzahl von Erhebungen und Befragungen mit sich gebracht. Haupttenor: Die Angst vor einer wirtschaftlichen Talfahrt steigt (R+V-Versicherung, Anfang April), die liberal-intellektuelle gehobene Mittelschicht nimmt das Virus besonders ernst (76%), die bürgerliche Mitte am wenigsten (53%), gleichzeitig zeigt sich die gehobene Mittelschicht eher optimistisch in Bezug auf die Zukunft (Sinus Institut). Was kann man aktuell zur Mediennutzung erkennen? …sie steigt & steigt Aktuelle Information wird im Öffentlich-rechtlichen TV oder auf offiziellen Websites wie der des Robert-Koch-Instituts oder denen der Ministerien sowie bei etablierten Medienmarken gesucht (AGF, GiK Online-befragung von 998 Befragten). Gestiegene TV-Nutzung (Broadcast wie Video-on-Demand), bedingt durch größeres Freizeit-Budget (AGF, Rheingold Salon, Deloitte). Tageszeitungen werden wieder mehr gelesen (Sonderauswertung der in der agma organisierten Verlage), vor allem über Digital Abos (Deloitte). Zeitschriften und Magazine werden ebenfalls häufiger genutzt (Sonderauswertung der in der agma organisierten Verlage). Unterschiede zeigen sich in den Zeitschriftengattungen (News, Wirtschaft, Frauenmagazine mit deutlichen Zuwächsen). Radio ist der Alltagsbegleiter z.B. durch Home Office, allerdings eher für Personen, die auch vorher schon Radio gehört haben, Podcasts etablieren sich weiter (Deloitte). Plakat: Verkehrsströme in Städten sind bis zu 50 % gesunken (Mobilitätsdaten von Apple, TomTom, u.a.). Zusammenfassung Die am 15.04.2020 eingeschlagene Lockerungsstrategie der Bundesregierung macht den Einstieg nicht wirklich planbarer – dennoch • die größten Chancen bieten sich jetzt – schon während der Krise • Online: hohe Nutzung, Inventar aktuell günstig wie nie • TV: hohe Reichweiten, günstige TKPs in der Daytime, Online-Bewegtbild stärker integrieren • Radio: hohe Nutzung über den gesamten Tagesverlauf – raus aus der teuren Primetime • OoH: kostenfreie Aushänge nutzen viele Chancen kurz nach den restriktiven Pandemie-Maßnahmen • Online: weiter hohe Nutzung – auch von Bezahlangeboten und in ‚älteren Zielgruppen‘ • TV: veränderte Sehgewohnheiten nutzen, Sonderpackages bei Vermarktung sichern • Radio: stärkere Integration von Online-Audio-Angeboten (z.B. Podcast) • OoH: Digital-OoH kurzfristig wirtschaftlich (programmatisch) einsetzbar Mehr dazu senden wir Ihnen gerne nach einer kurzen Kontaktaufnahme per Mail [/vc_column_text]
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