Mehr als zwei Drittel der Deutschen nutzen Audio unterwegs

 In News

Menschen sind täglich und nahezu überall von Audioinhalten umgeben. Besonders unterwegs begleiten sie Nutzerinnen und Nutzer durch den Tag, sorgen für Unterhaltung, Information und Ablenkung. Die von der Landesanstalt für Medien NRW durchgeführte repräsentative Studie im Rahmen von „On Track – Studien zu Audio und Mobilität“ ergab, dass es beim mobilen Hörverhalten im Laufe der Covid-19 Pandemie in den Untersuchungszeiträumen 2021 zu 2022 keine „Corona-Effekte“ gegeben hat. Die diesjährigen Befragungsergebnisse bestätigen, dass die Audionutzung unterwegs, besonders im Auto, für die Nutzerinnen und Nutzer weiterhin von großer Bedeutung ist. So greifen 67 Prozent der deutschen Bevölkerung unterwegs auf Audioinhalte zurück. Damit bleibt die mobile Audionutzung auf hohem Niveau konstant (2021: 67 Prozent). Von den mobilen Audionutzerinnen und -nutzern hören 81 Prozent Radio, wobei die Nutzungsintensität des Radios 2022 sogar noch zugenommen hat. Schalteten 2021 insgesamt 48 Prozent der Radiohörenden mindestens einmal am Tag das Radio unterwegs ein, sind es 2022 sogar 52 Prozent. Ähnlich sieht es bei Podcasts aus: hier ist im Vergleich zum vergangenen Jahr ein Anstieg um 3 Prozentpunkte zu verzeichnen (mindestens einmal täglich 2021: 35 Prozent; 2022: 38 Prozent). Gleichzeitig diversifizieren sich die Nutzungswege – also etwa Streamingdienste, Radioplattformen und Apps – in allen Altersgruppen immer mehr. Besonders in der Gruppe der Radiohörenden zwischen 14 und 29 Jahren können die Audio- und Video-Streamingdienste punkten. Bei den Videostreaming-Diensten stieg die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer in dieser Gruppe von 35 Prozent in 2021 auf 41 Prozent in 2022. Einen noch stärkeren Anstieg gab es bei den Audiostreaming-Diensten. Dort stieg der Anteil der Nutzerinnen und Nutzer in der Gruppe der Radiohörenden zwischen 14 und 29 Jahren von 58 Prozent in 2021 auf 63 Prozent in 2022. Auch Audiotheken und Streams von Radioanbietern gewinnen drei Prozentpunkte dazu (2021: 20 Prozent, 2022: 23 Prozent).