Mehrheit der Deutschen kürzt das Urlaubsbudget

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Nach zwei Jahren Corona-Pandemie mit einschneidenden Reisebeschränkungen legt die Tourismusbranche große Hoffnungen auf das Jahr 2022. Diese könnten nun durch die hohe Inflation deutlich gemindert werden. In Folge allgemeiner Preissteigerungen wollen drei Viertel der Deutschen bei ihren Urlaubsplänen auf die Bremse treten – etwa indem sie günstiger, kürzer oder gar nicht verreisen. Komfort oder die Aktivitäten im Urlaub stehen ebenfalls auf dem Prüfstand. Rund 60 Prozent werden sich spontane Kurzurlaube und Events – etwa Städtetrips oder den Besuch von Konzerten und Freizeitparks – in diesem Jahr seltener gönnen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Umfrage unter 1.022 Menschen in Deutschland zwischen 18 und 65 Jahren. Die Befragung wurde Ende April 2022 im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland durchgeführt. Auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten ist die Mehrheit der Urlauber bereit, Abstriche in Kauf zu nehmen: So würde jede:r Zweite für die An- und Abreise die günstigste Variante wählen, unabhängig davon, ob diese komfortabel (50 Prozent) oder zeitsparend (57 Prozent) ist. Für 62 Prozent ist der Preis sogar wichtiger als die Nachhaltigkeit des Transportmittels: Sie würden vor dem Hintergrund der allgemeinen Preissteigerungen die günstigste Variante wählen – egal, ob diese nachhaltig ist.