Nachhaltigkeit im Konsum

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Auch für Markenprodukte im Lebensmitteleinzelhandel wird Nachhaltigkeit immer mehr zur Notwendigkeit. Der „sustainable change“ im Produkt wirke aber erst dann glaubwürdig und attraktiv, wenn die Marke insgesamt einen Sprung mache und Anschluss an zeitgemäße und diverse Lebenswelten finde. Dies ist das Ergebnis einer qualitativen Befragung von jungen Erwachsenen durch die Kommunikationsagentur A&B One. Bilder von Klimawandel, Plastikmüll oder Massentierhaltung ließen sich nicht mehr ausblenden, heißt es weiter. Im Konsum habe sich ein „neues OK“ etabliert: mehr Bio, lieber plastikfrei, weniger Fleisch.  Bei Markenprodukten sehe die junge Generation eine Polarisierung: Food-Start-ups stünden für neue moralische Ansprüche und einen neuen Look. Viele Markenklassiker blieben sich treu, damit aber auch Teil der alten Konsumwelt, heißt es weiter. Damit „gute Taten“ auch glaubwürdig und attraktiv wirken, müsse sich mit Inhalts- und Verpackungsstoffen auch das Markenbild entwickeln und den Epochenwandel spürbar machen.