Nur 43 Prozent der Werbekampagnen personalisiert

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Deutsche Marketingverantwortliche schätzen, dass weniger als die Hälfte (43 Prozent) ihrer Werbekampagnen personalisierte Inhalte beinhalten. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Rakuten Marketing. Das bedeutet, dass es sich beim Großteil weiterhin um Kampagnen handelt, die nicht an die Bedürfnisse von Verbrauchern angepasst werden können, schreibt marketingboerse.de. Dies werde 2020 umso relevanter, da sich der Marketingsektor immer weiter von der Werbung auf Grundlage von Internet-Cookies wegbewege. Diese Entwicklung zwinge Marketer dazu, sich neuen nachhaltigeren Medienkanälen zu widmen. Darunter fallen Video Advertising (36 Prozent) und In-App Advertising (28 Prozent), beide beziehen DSGVO-konforme Daten aus erster Hand. Diese Werbeformen sprechen Verbraucher zwar direkt an, benötigen jedoch unter Umständen höhere finanzielle Investitionen, heißt es in dem Bericht weiter. Marketer wüssten um das Risiko, das damit einhergehe: 29 Prozent der über 200 befragten deutschen Marketingverantwortlichen sind sich sicher, dass „Konsummüdigkeit durch Online-Werbung“ zu den größten Bedrohungen für den Marketingbereich im kommenden Jahr zählen werde.