Nutzer stehen innovativen Werbeformaten eher skeptisch gegenüber

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Augmented Reality, Chatbots und nun auch Sprachbefehle – Werbeformaten sind immer weniger Grenzen gesetzt. Nutzer stehen den Formaten aber häufig noch skeptisch gegenüber, wie die aktuellen Adzine-Appinio Consumer Insights zeigen. Als Beispiel nennt adzine.de das sprachgesteuerte Werbemittel für den Autohersteller Seat. In der für Mobile konzipierten Ad konnten Kunden durch Sprachbefehl drei verschiedene Spots zu Komfort, Design und Technologie des neuen SUV-Modells Tarraco starten. Das sogenannte Voice-Activated-Format halte Einzug in die deutsche Werbelandschaft, es bleibe allerdings die Frage, ob Verbraucher überhaupt mit Werbung interagieren und sprechen wollten. Die Consumer Insights zeigten: Sprachsteuerung spaltet die Smartphone-Nutzer. Über die Hälfte der Befragten steuert ihr Smartphone aktuell nicht per Sprachbefehl. Frauen schrecken deutlich eher davor zurück, den Sprachbefehl zu nutzen. Über die Hälfte der Befragten steht interaktiver Werbung eher skeptisch gegenüber. Allerdings scheint es eine Korrelation zwischen technikaffinen Menschen und der Akzeptanz interaktiver Werbeformate zu geben. Auch der werbliche Einsatz von Chatbots und Augmented-Reality-Funktionen wird eher skeptisch gesehen.