Plakatwerbung mit unterschiedlichen Motiven der Zielgruppe anpassen

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Ein Plakat für alle war gestern, heißt es in einem Bericht von Horizont Online. Zunehmend würden in einer Kampagne verschiedene Motive verwendet. Mit unterschiedlichen Bildern und anderen Texten, lediglich das Logo bleibe gleich. Vielfalt sei angesagt, denn die große, homogene Zielgruppe, die sich immer und überall auf dieselbe Weise ansprechen lasse, existiere kaum noch. Als Beispiel führt die Fachzeitschrift Ritter Sport an. Das Unternehmen setzt je nach Region unterschiedliche Motive ein. Mit “O’knackt is” in München und “Högsch-der Genuss” in Freiburg beispielsweise werde der regionale Bezug hergestellt. Vor allem zu bestimmten Ereignissen wie Valentinstag, Ostern und Fußball-Weltmeisterschaft würden die Motive angepasst. Ein weiteres Beispiel sei Aldi. Die beiden Discounter-Konzerne, die vom Konsumenten gewöhnlich als eine Marke wahrgenommen werden, hätten im Februar und März mit einem bunten Mix an Bildern und Botschaften auf Out-of-Home-Medien, Handzetteln sowie in Print und Online auf sich aufmerksam gemacht. Je nach Headline wurden mal die Preise, mal die Qualität des Angebots in den Mittelpunkt gerückt. Ein Fächer an Instrumenten erreiche eher die heterogenen Zielgruppen, ein Spektrum an Botschaften gehe besser auf die facettenreichen Stimmungen der Adressaten ein, resümiert Horizont. Ein ausgeklügeltes Konzept für Medien und Standorte habe enorm an Bedeutung gewonnen. Das unterstreiche auch Jan Rexhausen, Geschäftsführer Kreation von Pahnke Markenmacherei in Hamburg, den Horizont Online zitiert: „Media-Leute müssen schon zu Beginn mit an den Tisch, damit wir Kreativen exakt auf den Punkt arbeiten können.”