Radiowerbemarkt eingebrochen

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Die Einschränkungen des zweiten Lockdowns haben sich für das Medium Radio äußerst negativ ausgewirkt: die für Radiowerbung wichtigen Branchen wie Möbelhändler, Autohäuser, Hotels und Gastronomen mussten schließen und deren Werbeaktivität brach in der Folge ein. Die Erlöse für Radio aus dem Spotverkauf im Werbemarkt sind im Januar und Februar zweistellig eingebrochen. Damit zählt Radio zusammen mit Kino zu den größten Verlierern unter den klassischen Werbeträgern. Je lokaler der Sender, desto höher die Verluste, berichtet Marco Maier, Vorsitzender des Fachbereichs Radio und Audiodienste im Privatfunkverband Vaunet und Chef der Radio/Tele FFH (Hit-Radio FFH, Planet Radio, Harmony.FM) gegenüber Horizont.net. Er wagt zu bezweifeln, dass die Werbekunden rasch wiederkehren. Und weiter: „Das Privatradio hat in den ersten beiden Monaten 2021 rund 50 Prozent seiner Umsätze verloren. […] Viele Privatradiosender prüfen derzeit Anträge auf Überbrückungshilfe III, auch die FFH-Gruppe tut dies.“