Regiocast launcht Barbaradio

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Barbara Schöneberger ist als Moderatorin im Fernsehen präsent, macht zusammen mit Gruner + Jahr die Zeitschrift Barbara und künftig mit der Radioholding Regiocast ein eigenes Audioangebot. Die neue digitale Plattform Barbaradio haben Barbara Schöneberger und Regiocast-Geschäftsführer Rainer Poelmann in einem Interview mit W&V vorgestellt. Darin berichtet Schöneberger: „Wir planen Mitte Oktober zu starten. Wann das genau sein wird, werden wir natürlich noch rechtzeitig bekannt geben. Aber wir bereiten uns jetzt schon seit zwei, drei Monaten ganz intensiv darauf vor, haben schon Sachen vorproduziert, wollen dann aber immer so aktuell wie möglich sein. Natürlich kann ich nicht 24 Stunden am Tag im Radiosender sitzen und live Radio machen. Aber wir werden das so zeitnah vorbereiten, dass ich schon ganz nah dran bin an den Dingen, die passieren. Viele Rubriken sind vorbereitet, stehen auch schon fest. Welche genau das sein werden, verraten wir, wenn es losgeht und man uns 24 Stunden, 7 Tage die Woche hören kann.“ Zu den Inhalten erklärt sie: „Es gibt Themen, die teilweise auch mit der Zeitschrift abgestimmt sind, aber natürlich auch vollkommen neue Rubriken, wie zum Beispiel ‚Mit den Waffeln einer Frau‘. Hier lade ich jede Woche einen Prominenten zum Gespräch ein und besteche ihn oder sie mit selbstgemachten Waffeln.“ Poelmann ergänzt: „Natürlich sind wir mit dem Verlag in einem sehr freundschaftlichen Austausch und haben schon viele Anknüpfungspunkte gefunden. Wir bespielen allerdings konzeptionell zwei vollkommen unterschiedliche Welten. Barbaradio ist ein Daily Medium. Wir konzentrieren uns auf das, worin Audio stark ist: Gespräch, Interaktion, Musik für jede Lebenslage und ein hörbares Lebensgefühl ‚Schöneberger‘. Beautytipps, Modestrecken, Einrichtungsrubriken und vieles anderes, was einen Monatstitel wie Barbara im Print inhaltlich so lesenswert macht, werden Sie bei uns nicht finden. Deswegen glauben sowohl die Kollegen von Gruner + Jahr als auch wir, dass Werbekunden von der Printseite Barbaradio als eine interessante Ergänzung empfinden könnten – ebenso ist auch eine Verlängerung von klassischen Radiokunden in Print denkbar.“ Ziel sei es, für Barbaradio eine Werbefinanzierung zu entwickeln. „Wir sind dazu auch schon mit ersten Kunden im Gespräch, müssen natürlich aber erst einmal in den Markt und präsentieren, wie das neue Angebot klingt und welches Umfeld wir den potenziellen Werbekunden bieten. Dazu kommt natürlich die Entwicklung von Reichweite, die wir ja nicht geschenkt bekommen, sondern die wir uns über ein gutes Produkt aufbauen müssen.“ Zunächst soll Barbaradio erst einmal rein digital über IP starten. Ob noch weitere Verbreitungswege dazukommen, will Regiocast später entscheiden.