Renaissance der klassischen Medien

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Die Coronakrise habe TV, Print und Co vor enorme Herausforderungen gestellt, aber auch alte Stärken neu definiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Übersicht, die Horizont.net jetzt veröffentlicht hat. Danach erleben die klassischen Mediengattungen derzeit eine Renaissance, allen voran das Fernsehen, heißt es in dem Bericht weiter. Das habe auch mit der gut belegten Werbewirkung zu tun. TV ist noch immer fast ausverkauft, Zeitungen und Zeitschriften performen überdurchschnittlich und selbst die von der Krise empfindlich getroffenen Gattungen Kino und Out-of-Home spüren Rückenwind, schreibt Horizont.net. So schwierig die Corona-Pandemie auch Prognosen mache, so überraschend seien teilweise ihre schon jetzt spürbaren Folgen – gerade, was die Wirkung der verschiedenen Medien betrifft. Und am deutlichsten werde das aktuell beim Blick auf das klassische Fernsehen. Die Werbeblöcke seien heiß begehrt, die Preise sprunghaft gestiegen. Elke Schneiderbanger, Geschäftsführerin ARD-Werbung Sales & Services, glaubt, dass die Coronakrise die Wahrnehmung ihrer Gattung aber auch grundsätzlich verändert hat: „Die Aspekte Qualität, Brand Safety und valider Wirkungsnachweis werden immer wichtiger im Verkauf. Wenn man so will, ist das eine Rückbesinnung auf die Klassik, auf TV und Radio und die echten Werte.” Die Unsicherheiten im Umgang mit den internationalen Digitalgiganten, was Datensicherheit und Wirkungstransparenz angeht, lasse so manchen Kunden seine Euphorie in diesem Bereich überdenken. Profitieren würden „die über lange Zeit bewährten Leuchttürme in der Vermarktung“, wie im Falle der ARD Tagesschau, Sportschau sowie die Infoschiene, zitiert Horizont.net die Geschäftsführerin von ARD-Werbung Sales & Services.