RNF nach Verlust des RTL-Regionalfensters insolvent

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Das Rhein-Neckar Fernsehen ist durch erhebliche Veränderungen in seinem Marktumfeld in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, heißt es auf der Homepage des Senders. Über den Weg eines Insolvenzplan-Verfahrens solle das Unternehmen daher restrukturiert und auf eine zukunftsfähige Basis gestellt werden. Wesentlicher Grund für die Schieflage sei der medienpolitisch umstrittene Verlust der Lizenz und des Produktionsauftrages für das halbstündige RTL-Regionalfenster, wodurch RNF jährliche Einnahmen von 1,4 Millionen Euro verloren habe. Dennoch sei der im Zuge des digitalen Medienwandels bereits begonnene technische und programmliche Erneuerungsprozess fortgesetzt worden. Die damit erreichten Produktivitäts- und Kostenvorteile hätten den plötzlichen Ausfall der größten Einnahmequelle jedoch noch nicht kompensieren können. Daher sei beim Amtsgericht Mannheim eine Planinsolvenz in Eigenverwaltung beantragt und genehmigt worden. Die RNF-Geschäftsführung bleibe dabei uneingeschränkt im Amt. Der Sende- und Produktionsbetrieb in TV und auf den Online-Plattformen gehe unterdessen unverändert weiter, dies gelte auch für Auftrags- und Eventproduktionen. „Natürlich setzen wir in dieser schwierigen Situation auch auf die nachhaltige Unterstützung der regionalen Öffentlichkeit“, heißt es in dem Bericht in eigener Sache.