Social Media Natives

 In News

Marken müssen verstehen, wie sich digitales Verhalten von jungen Konsumenten ändert, um auch weiterhin in ihrer Sprache mit ihnen in Kontakt zu treten, schreiben Sarah Lee Schwartz, Senior Research Consultant im Brand & Media Experience Team bei eye square und Matthias Rothensee, für die Methoden- und Innovationsentwicklung bei eye square zuständig, in einem Beitrag für Horizont. Mit der Generation Z wachse eine Gruppe junger Menschen heran, für die Social Media nicht mehr gleichbedeutend mit Facebook ist: die Social Media Natives. Für die Markenkommunikation ist es wichtig zu wissen, auf welchen Kanälen die GenZ unterwegs ist, um auch an den richtigen Stellen mit Kampagnen medial präsent zu sein. Dabei lohne es sich, schreiben sie weiter, den Standpunkt des Uses-and-Gratifications-Ansatzes einzunehmen und die Frage zu stellen, welche Belohnungsstrukturen welche Netzwerke für diese Generation bieten. Zusammenfassend zeige sich, dass die GenZ andere Mediennutzungsmuster aufweise als die GenY. Sie nutzen nicht nur differenzierter verschiedene Angebote und haben mehr Accounts. Bei ihnen stehen auch andere Angebote hoch im Kurs als das universelle Facebook bei den Älteren. Möchte man die GenZ mit Markenbotschaften erreichen, muss man Werbung auf den richtigen Kanälen einsetzen, nämlich Instagram und Snapchat. Diese eignen sich besser für Imagekampagnen mit aufwendigen Visuals und emotionalisierenden Botschaften, heißt es in dem Bericht.