Sparpläne bei Bild und Welt

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Springer bleibe „ein journalistisches Haus“, erklären Friede Springer, Mathias Döpfner und KKR-Europachef Johannes Huth im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung – und kündigen einen harten Sparkurs an. „Das klingt nicht nur nach einem großen Schnitt, das ist einer”, sagt der Vorstandschef des Berliner Konzerns, Mathias Döpfner, im Interview. „Wo digitales Wachstum gelingt, werden wir investieren und Mitarbeiter einstellen oder umlernen wo möglich. Wo strukturell Umsatzrückgang herrscht, müssen wir restrukturieren und Arbeitsplätze abbauen.” Das betreffe die Welt, aber auch die Bild-Zeitung, die Druckereien und Zeitschriften, heißt es in der SZ weiter. Döpfner fügte an: „Wir werden eher bei den Häuptlingen als bei den Indianern sparen. Wir verschlanken die Hierarchien.“ In Summe werde man jedoch Arbeitsplätze aufbauen, so Döpfner. Die Witwe von Firmengründer Axel Springer, Friede Springer, betonte in dem Interview, dass das Unternehmen weiter auf Journalismus setze. „Wir bleiben ein journalistisches Haus“, sagte Springer. Auch die defizitäre Tageszeitung Welt würde weitergeführt.