Stimmung beim Einkaufen: ängstlich bis genervt

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Zu Zeiten des europaweiten Lockdowns hat die Offerista Group Mitte April fast 10.000 Konsumenten online in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Das Unternehmen übernimmt in der DACH-Region digitales Handelsmarketing, vorwiegend über Apps für den stationären Handel. Fazit: Einkaufen zu Corona-Zeiten scheint alles andere als Spaß zu machen, berichtet lebensmittelpraxis.de. So gab ein Drittel der in Deutschland Interviewten an, beim Einkauf Angst zu empfinden. Und zwar die ganz konkrete Angst, sich beim Einkauf mit dem Virus zu infizieren. Eine Aussage, die überwiegend von Menschen im Alter von 55+ getroffen wurde. In Österreich fühlen sich Kunden dagegen eher genervt von den Maßnahmen, die nun beim Einkauf einzuhalten und zu beachten sind (die gelten zum Zeitpunkt des Interviews schon länger als in Deutschland). Und hier wiederum sind es vermehrt die 18- bis 24jährigen, die sich über die Einschränkungen ärgern. Es gibt aber auch die andere Seite der Medaille: Ein Fünftel bis ein Viertel aller Befragten hierzulande und bei unseren österreichischen Nachbarn empfinden den Einkauf derzeit gar als erlebnisreiches Abenteuer. Wenn auch nicht gleichmäßig verteilt über alle Altersgruppen. Als Abwechslung mit Spaßfaktor sehen vor allem junge Erwachsene das Shoppen zu Zeiten des Lockdowns.