Studie: Glaubwürdigkeit der Medien leicht gesunken

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90 Prozent der Deutschen beurteilen die Qualität der Informationen in Zeitungen, Zeitschriften, Radio, Fernsehen und Internet hierzulande als sehr gut oder gut. Das zeigt eine aktuelle Studie von Infratest dimap, die der WDR in Auftrag gegeben hat. Allerdings haben die deutschen Medien leicht an Glaubwürdigkeit eingebüßt. 61 Prozent der Befragten hielten deren Informationen aktuell für glaubwürdig – 2018 waren es 65 Prozent gewesen. Die höchste Glaubwürdigkeit wird mit 78 Prozent erneut öffentlich-rechtlichen Radiosendern zugeschrieben. Die Informationen in öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern schätzen 74 Prozent der Befragten als glaubwürdig ein. Für 82 Prozent ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht verzichtbar, aus Sicht von 81 Prozent leistet er einen wichtigen oder sehr wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung in Deutschland. Bei der Beurteilung der Glaubwürdigkeit deutscher Medien gibt es auch ein Gefälle zwischen ost- und westdeutschen Bundesländern. Während im Westen 64 Prozent die Medieninformationen für glaubhaft halten, sind es im Osten nur 48 Prozent.