Studie: Lineares Fernsehen verliert

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Einer Untersuchung des Beratungsunternehmens Ebiquity zufolge wird das lineare Fernsehen einen existenziellen Einbruch erleben. Einer aktuellen Studie aus UK zufolge gehen die Zuschauerzahlen in den nächsten fünf Jahren um 21 Prozent zurück. Vor allem die junge Zielgruppe verabschiede sich schneller als angenommen. Mit der Untersuchung „Mind the Gap: A closer look at video advertising reach in the age of increasing media fragmentation“ aktualisiert Ebiquity seine vor einem Jahr veröffentlichte Großstudie „TV at the tipping point“. Als Grundlage dienen nun 15 Kampagnen fünf großer Werbungtreibender aus UK, die in den vergangenen zwölf Monaten geschaltet waren, berichtet Horizont. Dabei kommt heraus, dass das lineare Fernsehen in diesem Zeitraum deutlich schlechter abschneidet als noch im Januar 2019 prognostiziert. Die Zahl der Menschen, die ganz klassisch mit TV-Werbung erreicht werden kann, sei um 4,4 Prozent zurückgegangen und nicht wie angenommen um 3,6 Prozent. Darauf aufbauend rechnet Ebiquity bis 2025 mit einem Einbruch um 21 Prozent.