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Studie: So profitieren Händler von Produktinformationen

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Eine neue repräsentative Umfrage zeigt auf, wie Produktinformationen die Verkäufe ankurbeln und die Zahl der Retouren zu reduzieren helfen. 92 Prozent der Onlineshopper sagen, dass Produktinformationen einen wichtigen oder entscheidenden Einfluss auf ihre Kaufentscheidung ausüben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von inRiver, einem Anbieter von Lösungen für das Product Information Management (PIM). Im Rahmen der Befragung wurde untersucht, wie unterschiedliche Produktinformationen das Kaufverhalten von Konsumenten beeinflussen. Eines der wichtigsten Ergebnisse: Stellt der Händler sämtliche vom Kunden gefragten Produktinformationen zur Verfügung, konsultieren 48 Prozent keinen anderen Onlineshop mehr. Konsumenten wenden sich jedoch auch sehr schnell ab, wenn sie gesuchte Informationen nicht finden – unverzichtbar sind insbesondere der Preis des Produkts, Verfügbarkeitsangaben und Bildmaterial. Produktinformationen beeinflussen aber nicht nur die Kaufentscheidung, sondern ermöglichen es Konsumenten zusätzlich, sich im Vorfeld des Kaufs einen realistischen Eindruck von einem Produkt zu verschaffen. Das hilft, die Zahl der Retouren zu reduzieren. Einige Händler positionieren sich als One-Stop-Shops und bieten eine möglichst breite Produktpalette. Dazu zählt der Handelsriese Amazon, der für Konsumenten auch zur wichtigsten Quelle für Produktinformationen, Preisvergleiche und Nutzerbewertungen geworden ist. 51 Prozent der Onlineshopper nennen Amazon als erste Anlaufstelle, wenn sie online nach einem Produkt suchen. Lediglich 25 Prozent setzen stattdessen auf eine Suchmaschine, nur sechs Prozent steuern zuerst die Website des Herstellers an. Interessanterweise ist aber die erste aufgerufene Plattform nicht zwangsläufig der Ort, wo Konsumenten letztlich kaufen. 52 Prozent konsultieren vor ihrer Kaufentscheidung mindestens zwei Onlinequellen, um sich einen guten Überblick über alle im Internet verfügbaren Produktinformationen zu verschaffen. „Marken und Händler müssen sicherstellen, dass Produktinformationen auf allen Plattformen konsistent sind“, sagt Thor Johnson, CEO von inRiver. „Herrscht zwischen den einzelnen von den Konsumenten konsultierten Quellen nämlich keine Konsistenz, kann das zwei Konsequenzen haben: Entweder wendet sich der betroffene Kunde einem anderen Onlineshop zu. Oder er kauft sogar ein ganz anderes Produkt, weil er verwirrt ist und sich fragt, ob die verfügbaren Informationen auch wirklich stimmen.“ 53 Prozent der Befragten geben an, dass sie bei fehlenden Preisinformationen nach zehn oder weniger Sekunden zu einem anderen Anbieter wechseln, 39 Prozent halten Verfügbarkeitsinformationen für unverzichtbar und 32 Prozent bestehen auf Produktbildern. Fehlen allgemeine Angaben zum Produkt, etwa Passform, verwendetes Material, Inhaltsstoffe oder Maße, reißt 34 Prozent der Käufer nach zehn Sekunden oder weniger der Geduldsfaden.