Studie: Wie Corona-Kontext digitale Werbung beeinflusst

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Das Wort „Coronavirus“ gehört in diesen Tagen zu den am meisten blockierten Keywords unter Werbungtreibenden. Schließlich wollen Marken vermeiden, mit den negativen Gefühlen, die viele Konsumenten in Bezug auf diese Krise haben, in Verbindung gebracht zu werden. Ein wichtiger Gradmesser dabei ist das Sentiment der Covid-19-Inhalte: Ist der Corona-Content eher positiv, ist Markenwerbung in diesem Umfeld für 38 Prozent der Konsumenten in Ordnung. 29 Prozent hingegen sind der Meinung, dass es ok für Marken ist, neben negativem Corona-Content zu werben. Dies ist das Ergebnis der Studie „Coronavirus Ad Adjacency“, die im April 2020 durch Integral Ad Science (IAS) durchgeführt wurde. In einem Online-Survey wurden in diesem Zeitraum 516 Internetnutzer in Deutschland befragt. Nur nahezu ein Drittel der Deutschen (32 Prozent) empfindet es als grundsätzlich unpassend, wenn Marken ihre Werbung im Umfeld von Coronavirus-Inhalten platzieren. Jedoch sind nicht alle deutschen Konsumenten hier so strikt: 29 Prozent machen es in erster Linie von der Marke abhängig, ob eine Werbung ins Corona-Umfeld passt oder nicht. „Corona ist seit Wochen das zentrale Thema der Medien und Konsumenten. 73 Prozent der Deutschen sind laut unserer Studie täglich auf der Suche nach den neuesten Covid-19-News und -Inhalten. Wer da sämtliche Corona-Umfelder wegblockt, bekommt sehr schnell ein echtes Reichweitenproblem. Zum Glück ist dies unseren aktuellen Umfrageergebnissen zufolge auch gar nicht nötig“, so Oliver Hülse, Managing Director CEE von IAS.