Unternehmen geben deutlich mehr für Programmatic Addressable TV aus

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Programmatic Advertising (hierbei werden auf Basis der vorliegenden Nutzerdaten gezielt Werbebanner oder Werbespots ausgeliefert) hat sich im globalen Werbemarkt längst etabliert. In Deutschland verlief das Wachstum bei programmatischen Werbebuchungen in den vergangenen Jahren dagegen deutlich schleppender als anderswo. Das scheint sich gerade zu ändern – vor allem im Bereich Adressable TV. Mit Addressable TV kann digitale Werbung auf den mit dem Internet verbundenen Smart-TVs gezeigt werden und zwar selektiv. Damit ist die gezielte Ansprache von individuellen Haushalten durch Werbung im traditionellen linearen Fernsehen möglich. Aus einer aktuellen D-Force-Analyse geht hervor, dass die werbungtreibenden Unternehmen ihre Ausgaben für Programmatic Addressable TV (ATV) im Corona-Jahr 2020 massiv gesteigert haben. Das von Pro Sieben Sat 1 und der Mediengruppe RTL Deutschland gegründete Programmatic-Advertising-Joint-Venture berichtet: Laut der Analyse, für die der Adtech-Anbieter Adition Technologies im Auftrag von D-Force seine Active Agent Demand-Side-Plattform (DSP) ausgewertet hat, haben die werbungtreibenden Unternehmen in Deutschland ihre Ausgaben für Programmatic Addressable TV (ATV) im Corona-Jahr 2020 nahezu verdreifacht. Auch für dieses Jahr erwartet D-Force ein dynamisches Wachstum.