Viele der Social Media-Nutzer sind jung, weiblich, extravertiert

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Ein Forschungsteam rund um Christian Montag, Professor an der Universität Ulm, hat in einer aktuellen Studie die Nutzer der größten sozialen Netzwerke – Facebook, WhatsApp und Instagram – in spezifischen Kontexten untersucht. Im Fokus standen dabei soziodemografische Merkmale sowie die „Big Five“-Persönlichkeitsmerkmale. Dabei konnten sie feststellen, dass Personen, die mindestens auf einer Social-Media-Plattform aktiv sind, im Allgemeinen jünger, häufiger weiblich und etwas extravertierter als Nichtnutzer sind. Veröffentlicht wurde die Studie in der Fachzeitschrift „Frontiers of Psychology“, berichtet Horizont.net. Derzeit verwenden etwa 2,7 Milliarden Menschen weltweit mindestens eine der zum Facebook-Konzern gehörenden Social Media Facebook, WhatsApp oder Instagram. Frühere Untersuchungen der individuellen Unterschiede zwischen Nutzern und Nichtnutzern von sozialen Medien konzentrierten sich in der Regel nur auf eine Plattform. Die neue Studie nimmt nun das Zusammenspiel der Facebook-eigenen Plattformen in den Fokus.