Weltweites Vertrauen in Nachrichten steigt wieder

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Durch das Bedürfnis, über die Covid-19-Pandemie genauestens informiert zu sein, ist das weltweite Vertrauen in Nachrichten im vergangenen Jahr um durchschnittlich sechs Prozentpunkte gestiegen: 44 Prozent der Menschen weltweit vertrauen dem Großteil der Nachrichten. Finnland bleibt das Land mit dem höchsten Nachrichten-Vertrauen (65 Prozent), während die USA den niedrigsten Wert aufweisen (29 Prozent). In Deutschland liegt das Vertrauen bei 53 Prozent. Das zeigt der jährliche Reuters Institute Digital News Report 2021, für den YouGov rund 92.000 Personen in 46 Märkten im Januar und Februar 2021 befragt hat. Die repräsentativ erhobenen Ergebnisse geben Einblick in die Ansichten von mehr als der Hälfte der Weltbevölkerung. Erstmal sind auch Indien, Indonesien, Thailand, Nigeria, Kolumbien und Peru vertreten. In Deutschland ist in den vergangenen acht Jahren beim Nachrichtenkonsum eine deutliche Wanderung weg von TV und Print und hin zu Online-Medien zu beobachten: 2013 nutzten 82 Prozent der Deutschen das Fernsehen als Nachrichtenquelle und 66 Prozent Online-Medien. Im Jahr 2021 haben sich diese beiden Medienquellen bei jeweils 69 Prozent Nutzung durch die Deutschen getroffen, für das TV sind das 13 Prozentpunkte weniger als noch vor acht Jahren. Der Bereich Printmedien ist noch härter betroffen: Waren es 2013 63 Prozent der deutschen Befragten die angaben, Printmedien als Nachrichtenquelle zu nutzen, so sind es 2021 nur noch 26 Prozent.