Werbeformate: Standard versus Kreativität

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Damit Advertiser im Mediageschäft nicht den Überblick verlieren und eine einheitliche Ausspielung sowie Messung von Werbemitteln möglich ist, haben sich Einkaufs- und Verkaufsseite in vielen Bereichen auf Standardformate verständigt. Aber dies vereinfacht zwar die seitenübergreifende Kampagnenausspielung, nimmt jedoch Publishern ein Stück weit ihre Individualität. In einem Bericht zu diesem Thema diskutiert adzine.de die damit zusammenhängenden Fragen. Programmatic Advertising habe die Inventargrenzen zwischen Vermarktern aufgeweicht. Es sei nicht mehr so wichtig, ob ein Nutzer auf Spiegel.de oder Bild.de angesprochen werde, solange es sich um die richtige Zielgruppe handele. Für Vermarkter seien reichweitenstarke Seiten zwar immer noch Aushängeschilder, allerdings müssten sie sich zum Beispiel über Formatvielfalt Alleinstellungsmerkmale schaffen, die sie von der Konkurrenz abheben, heißt es in dem Bericht. Gleichzeitig dürfe das Formatangebot nicht zu ausgefallen sein, da Werbetreibende ressourcensparend eine möglichst große Audience erreichen wollten. Seitenspezifische Werbemittel sollten da die Ausnahme bilden, so der Rat.