YouTube: keine personalisierte Werbung im Umfeld von Videos für Kinder

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YouTube will künftig die Privatsphäre von Kindern besser schützen. Dies ist eine Reaktion auf die Bedenken, die die U.S. Federal Trade Commission (FTC) bezüglich der Art und Weise, wie YouTube Daten von Kindern sammelt und nutzt, geäußert hatte. Seit Januar hat die Videoplattform nun den Umgang mit den Daten verändert. So werden keine personalisierten Anzeigen mehr eingeblendet und Kommentarfunktionen nicht mehr unterstützt. Insbesondere müssen alle „creators“ im YouTube Studio angeben, ob ihre Inhalte für Kinder oder nicht für Kinder gedacht sind. Und Daten von Personen, die ein Video ansehen, das für Kinder gemacht wurde, werden so behandelt, als kämen sie von einem Kind – unabhängig vom Alter des Nutzers. Darüber hinaus will YouTube Systeme einsetzen, die mithilfe von maschinellem Lernen entsprechende Inhalte erkennen und kennzeichnen. Seit dem 7. Januar werden bei Videos, die als „speziell für Kinder“ gekennzeichnet sind, keine personalisierten Anzeigen mehr eingeblendet und verschiedene Funktionen wie Kommentare, Stories, Livechat und die Benachrichtigungsglocke nicht mehr unterstützt.