Zeitungsauflagen sinken – wenige Ausnahmen

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Die Auflagen der meisten Zeitungen sinken weiter. Gegen den Trend konnten sich jedoch laut IVW-Analyse für das dritte Quartal das Handelsblatt, Die Zeit und die Frankfurter Allgemeine Sonntagzeitung entwickeln und ihre Auflagen stabil halten oder minimal steigern. Deutlich im Minus liegt erneut die Bild. Deren Auflage sinkt um knapp 10 Prozent auf 1.612.335 Exemplare (inklusive B.Z. und Fußball-Bild). Der Einzelverkauf der Bild geht um 12 Prozent zurück. Das Handelsblatt steigerte seine verkaufte Auflage in den vergangenen drei Monaten um knapp 2 Prozent auf 124.308 Exemplare. Vor allem das E-Paper konnte dabei die Auflage im Vergleich zum Vorjahreszeitrum um fast 10.000 auf 54.260 Exemplare erhöhen. Die Zeit steigerte ihre verkaufte Auflage leicht auf 492.311 Exemplare, vor allem durch ein Plus um rund 5000 Abonnements, der Einzelverkauf dagegen sank weiter. Auch die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung konnte ihre verkaufte Auflage auf 252.223 Exemplare ausbauen. Dazu trugen mehr Bordexemplare sowie eine Steigerung der Abonnement-Auflage auf 160.385 Exemplare (Plus 1 Prozent) bei.